
Warum es diesen Heizstrahler gibt
Die Idee zu diesem Infrarotheizer entstand dadurch, dass wir tatsächlich in etwa 2.000 Wohnungen in ganz Europa hineingegangen sind. Die Aufgabe war klar: Wärme genau dort erzeugen, wo sie benötigt wird, ohne das Gebäude in eine Baustelle zu verwandeln.
Daraus entstand ein System, das sich an zwei strenge Vorgaben hält: Starke Wärme genau am gewünschten Punkt liefern und dabei so kompakt bleiben, dass weder Raumkonzepte noch Verkabelungen umgebaut werden müssen.
Leistung, Spannung und Größe – für den realen Einsatz konzipiert
Dieses Produkt wurde nicht für ideale Laborbedingungen entwickelt, sondern für die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort.
Es wird mit 400 V betrieben, wodurch der Strom auf Standard-Europastromkreisen handhabbar bleibt, während dennoch eine gezielte und kraftvolle Infrarotwärme abgegeben wird.
Das 300 mm lange Rohr wurde bewusst gewählt. Es passt problemlos in enge Einbausituationen – etwa in Schuhwärmer, kompakte Gerätegehäuse oder kleine industrielle Module – ohne dabei an Leistung einzubüßen.
Es geht nicht darum, mehr Leistung „auf das Problem zu werfen“, sondern die richtige Wärmemenge in einem ohnehin begrenzten Raum effizient unterzubringen.
Aufbau: Halogen, Quarz und ein durchdachter Anschluss
Das Heizelement besteht aus einer Halogenlampe, die in einem Quarzrohr eingeschlossen ist. Die Halogenchemie stabilisiert den Glühfaden, sodass die Helligkeit über die Zeit konstant bleibt und die Leistung nicht abfällt.
Quarz bewältigt Temperaturschwankungen problemlos. Es verträgt schnelle Ein- und Ausschaltzyklen ohne thermischen Schock, selbst bei häufigen Wiederholungen.
Der R7s-Anschluss ist eine bewusste Wahl. Er fixiert das Rohr an beiden Enden, erleichtert den Austausch und sorgt für eine präzise Ausrichtung, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt. In den meisten Fällen ist der Austausch in vorhandene Leuchten unkompliziert möglich.
Einsatzbereiche und wichtige Hinweise
Diese Lösung eignet sich für Schuhwärmer und andere kompakte Geräte, die schnelle, gezielte Wärme benötigen.
Die Bauform ist klein, die Wärmeabgabe gerichtet, und die Installation einfach: anschließen, Rohr ausrichten, Gehäuse schließen.
Zu beachten ist, dass durch die konzentrierte Infrarotleistung das Gehäuse und alle angrenzenden Kunststoffteile hitzebeständig und ausreichend belüftet sein müssen.
Die Luftführung und Materialauswahl sollten von Anfang an geplant werden, da das System sonst wärmer läuft als erwartet.