
Wenn die Luft kälter wird, liegt das Problem nicht nur darin, dass die Hände kalt werden – sondern auch darin, dass eine Art Steifheit entsteht, die nicht verschwinden will. Ein herkömmlicher Tischheizer, der die Luft erwärmt, zwingt einen dazu zu warten, während ein Infrarotheizer dieses Problem löst.
Was eigentlich technisch vor sich geht:
Infrarot-Tischheizer strahlen Wärme ab – genauso wie man die Wärme der Sonne spürt – ohne zunächst die Luft zu erhitzen. Im Inneren des Heizers erzeugt ein Halogen- oder Quarzelement Kurzwellen-Infrarotstrahlen, die nach außen ausgestrahlt werden und von Menschen, Möbeln sowie Oberflächen aufgenommen werden. Dadurch entsteht sofortige, gezielte Wärme – ohne dass es zu einer langsam ansteigenden Temperatur kommt.
Die meisten Geräte laufen leise über Standardstecker und verbrauchen typischerweise 400–800 Watt. Dadurch entsteht ein gezieltes Heizfeld, was sie ideal für den Einsatz in bestimmten Bereichen macht.
Warum es in der Praxis so gut funktioniert:
Diese sonnenähnliche Wärme ist nicht nur angenehm – sie kann auch dabei helfen, Gelenke zu beruhigen und Muskelverspannungen zu lindern. Da die Infrarotenergie in die oberflächlichen Gewebe eindringt, wird die lokale Durchblutung gefördert und die Anspannung, die durch längeres Sitzen oder kühlere Bedingungen entsteht, verringert sich.
Man spürt die Wärme sofort – es gibt also keinen langen Wartungszeitraum, bis man sich wohlfühlt. Da die Wärme genau dorthin gerichtet wird, wo sie benötigt wird, wird keine Energie verschwendet, um den ganzen Raum zu heizen. Zudem sorgt die konstante, trockene Wärme dafür, dass man nicht fröstelt, sobald man aus dem Heizstrahl heraustritt.
Dinge, die man beachten sollte:
Infrarotwärme funktioniert am besten in geringer Entfernung – meist innerhalb weniger Meter. Der Heizer sollte stabil stehen und frei von Hindernissen sein. Achten Sie außerdem darauf, ein Modell mit Schutzgittern und Umkippschutz zu wählen.
Er ersetzt zwar keine gesamtraumweite Beheizung in sehr kalten Räumen, aber er kann einen kalten Winkel in einen komfortablen Rückzugsort verwandeln.